5. März 2021   Markus Ebner

#Recap JS World Conference 2021

Ich durfte im Rahmen meines 100-stündigen Redlink-Fortbildungsbudgets an der „JSWorld Conference 2021“ teilnehmen. Die JSWorld ist aufgrund der Corona-Pandemie heuer wahrscheinlich die wichtigste Frontend- und JavaScript-Konferenz. An fünf Tagen wurden die Themen Design, Full-Stack, DevOps, JavaScript und Vue.JS behandelt.

Ich bin eigentlich schon erfahren was Konferenzen angeht, da ich schon auf einigen, wie der JSConf, der Beyond Tellerand oder der concat war. Dies war jedoch meine erste 100% Online-Konferenz und ich finde, dass diese auch sehr gut gelungen ist. Man konnte sich mit der Community austauschen, Q & A Session verfolgen und es gab auch eine Expo-Area, wo man die virtuellen Stände der Sponsoren besuchen konnte. Natürlich gab es ein paar Dinge, die man für nächstes Jahr verbessern kann (z.B. mehr Pausen zwischen Talks), aber im Großen und Ganzen hat es gut gepasst. Klar ist aber auch für mich, eine Online-Konferenz kann man nicht mit den Erfahrungen einer Offline-Konferenz vergleichen, weil man kann besser networken, man taucht mehr ein, weil man vor Ort ist, man hat keine Ablenkungen durch Familie oder Arbeitskollegen, etc.

Natürlich ist, neben den Erlebnissen einer Konferenz, auch die Qualität der Talks ein Kriterium. Hierzu kann ich nur sagen, dass es sehr viele gute Talks gegeben hat. Es waren sowohl für Anfänger als auch für Profis Talks dabei, die einen weitergebildet haben. Meine persönlichen, technischen und fachlichen Take-Aways sind:

  • Nicht nur die User-Experience (UX) ist wichtig, sondern auch die Developer Experience wird immer wichtiger und wird auch mehr behandelt.
  • JAMstack (Server-side redering und static-site generation) und Headless CMS (es wird nur der Inhalt vom Content Management System (CMS) gemanaged) sind voll im Frontend-Trend.
  • Performance, Such-Analyse und Logging sollten nicht vernachlässigt werden.
  • Problemstellung, Kontext, Benutzer, Zielgruppe, Fachbereich sollte man kennen, um die richtigen Technologien auszuwählen zu können.
  • Schlechter Source-Code kostet viel Zeit, Geld und Produktivität. Man sollte das Schreiben von sauberem Source-Code fördern.

Es waren ja sehr viele Talks (100+) zu sehen bei der JSWorld, aber ich kann zwei Talks empfehlen, die meine persönlichen Favorites waren:

  • „The Cost of a Bad Code and Pipelines“ von Austin Akers
  • „The post-Jamstack world and the rise of Hybrid frameworks” von Guillermo Rauch

Falls du noch mehr Insider-Informationen zu der JSWorld hören willst, habe ich gemeinsam mit Manuel und Werner ein Interview gemacht, wo wir genauer auf die JSWorld eingehen.

Hier findest du unsere erste „Redlink Kaffeepause“. Die Prämiere mit Manuel und Markus als Konferenz Recap zur JS World Konferenz 2021:

Hier gehts zu den Videos der JS World Conference 2021 (Kosten € 49,-): https://frontenddeveloperlove.com/video/